Innere Kommunikation mit Kindern

Innere Kommunikation mit Kindern

Kommunikation mit unseren Kindern ist naturgemäss von einer unbewussten Intuition begleitet. Wir haben ein inneres Gespür für das eigene Kind, so dass wir oft ohne Worte verstehen, was es uns mitteilen möchte.

Einflüsse und Informationen verunsichern Im Tagesgeschehen ist es schwierig unsere Intuition, die innere Stimme zu hören und ihr zu folgen. Einflüsse und Informationen von aussen; Wünsche, Erwartungen, Anforderungen, Vorstellungen usw. lenken uns in der Kommunikation mit unseren Kindern ab und übertönen unsere Wahrnehmung. Die sanften inneren Botschaften der Kinder dringen durch den "Aussen-Lärm" nur noch schwach oder gar nicht bis zu uns durch.

Kindliches Verhalten - aus neuem Blickwinkel erkennen Durch bewusste innere Kommunikation entsteht ein tiefes Verständnis für das Wesen des Kindes. Sie erkennen Qualitäten und Potentiale, die sich im Laufe des Lebens entfalten wollen. Das Verhalten des Kindes kann aus einem neuen Blickwinkel leichter verstanden werden, so dass Sie mit Ihrer Reaktion die Quelle für das kindliche Verhalten erreichen können.

Die Kinder begegnen Ihnen dadurch ausgeglichener und fröhlicher - Harmonie und Freude breiten sich im Zusammenleben aus. Die Heranwachsenden entwickeln Selbstvertrauen, das ihnen hilft, Sicherheit und Stabilität in sich zu finden.

Dieser Prozesse beginnt mit der Geburt. Je früher diese innere Fundament gelegt wird, desto besser sind sie den Herausforderungen der späteren Lebensphasen, Kindergarten, Schule, Pubertät und Berufsfindung, gewachsen.

Im Seminar "Innere Kommunikation mit Kindern" von Kimera Stamm kann bewusste Kommunikation erlernt werden.

Seminarthemen und -ziele

  • Situationen mit innerem Halt und Stabilität begegnen
  • "Tür" zur inneren Kommunikation öffnen
  • Erkennen der Persönlichkeit des Kindes und seiner Gaben
  • Begegnungen von Herz zu Herz
  • Ursachen kindlichen Verhaltens erkennen
  • Konflikte im Ursprung auflösen
  • Harmonie, Leichtigkeit und Freude erfahren
  • Unterstützung der persönlichen Entwicklung
  • Förderung des Selbstvertrauens

Termin und Ort unter Seminare -"Innere Kommunikation mit Kindern"

 

„Als spirituelle Geburtsbegleiterin (www.spirituellegeburtsbegleitung.com) ist es meine Aufgabe Kinderseelen mit ihrem Licht und Geschenken auf der Erde willkommen zu heissen und zu begleiten. Die „Innere Kommunikation mit Kindern“, welche ich den Eltern und Begleitern weitergebe, öffnet sie dafür, ihre Kinder ganz zu sehen – ihr Seelenlicht, ihren Klang, ihre ureigenen Qualitäten und Potentiale.“ Kimera Stamm  

Ich unterstütze die Eltern und möchte sie anregen, dass sie ihre Kinder über die Innere Kommunikation aktiv miteinbeziehen, das sie ihnen Fragen stellen, Situationen gemeinsam angehen und gegenseitig voneinander lernen. Die Kinder sollen an ihre Seelenqualität erinnert werden, berührt und bestärkt werden ihr inneres Wissen mit uns zu teilen. Sie vergessen nicht, wer sie sind und entfalten vertrauensvoll sich selbst.

El.Ki.Le - Eltern, Kinder, Lehrer: Gemeinschaft, Anwendertreffen, Kommunikation, Begegnungen, aktuelle Themen etc.

 

Erfahrungen von Teilnehmern:

Die Auflösung von Konfliktsituationen ist oftmals viel einfacher, als ich mir vorgestellt/erlebt habe.

Mehr Flexibilität und Spontanität ist möglich, starre Regeln verlieren ihre absolute Notwendigkeit.

Wenn sich mein Kind erkannt fühlt, spüre und erfahre ich Dankbarkeit für mein Erkennen - es ist glücklich, dass ich es sehe, wie es wirklich ist.


Mein Erwartungskarussell

Mein damals 5-jähriger Sohn zeigte selten Freude, wenn wir Ausflüge unternahmen. Im Gegenteil: er wirkte anfangs eher teilnahmslos und schien keinen Spass zu haben. Wenn ich ihn dann aber beobachtete, egal ob auf dem Spielplatz, beim Schwimmen oder sonst wo, merkte ich sehr wohl, dass er Spass daran hatte. Auf der Fahrt nachhause fragte ich ihn dann jeweils: „War doch schön? Hat es Dir auch Spass gemacht?“ Seine Reaktion war dann immer sehr verhalten und es kam meist ein „Nein“ oder gar nichts.

Mir stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, wollte ich ihm doch einen schönen Nachmittag bereiten und erwartete eigentlich ein: „Ja, war super!“ Da ich doch sah, dass es ihm gefallen hatte. So fragte ich ihn über die Innere Kommunikation: „Warum sagst Du mir jedes Mal, dass es Dir nicht gefallen hat?“ Seine Antwort: „Wenn ich Dir sage, dass es toll war, dann bist Du noch grösser und ich fühle mich noch kleiner“.

Da habe ich realisiert, dass ich immer mit der Erwartung Ausflüge unternahm, „Ich mache etwas Tolles mit ihm, also muss er es doch auch toll finden, ich bin eine gute Mami!“

Von da an versuchte ich, ohne eine Erwartungshaltung mit meinen Kindern die Zeit zu verbringen. Die Situation entspannte sich für alle. Und ich hatte nicht mehr das Gefühl einen „Wow-Ausflug“ machen zu müssen, um eine „gute“ Mami zu sein. Ich konnte wieder unbefangen die gemeinsame Zeit geniessen. (Cornelia)


Sich genug Zeit nehmen

Wenn ich mit meinem Sohn (damals 3 Jahre) weggehen wollte und wir uns beide dafür anziehen und bereit machen sollten, dann kam es ab und zu vor, dass er sich wütend auf den Boden setzte und sich absolut nicht anziehen lassen wollte, weder Jacke noch Schuhe etc..

Ich verstand diese Reaktion meist gar nicht, denn Minuten vorher hatte er sich noch total darauf gefreut gemeinsam loszuziehen.

Ich fragte ihn über die Innere Kommunikation (Kontakt zur Seelenebene), was denn los sei, warum er plötzlich so auf stur schaltete. Matteo antwortete über die innere Seelenebene prompt: „Wenn Du in diesem Befehlston mit mir redest, mag ich das überhaupt nicht.“ Ich verstand sofort, was er damit meinte. Ich war immer sehr knapp mit der Zeit, machte mich oft zu spät auf den Weg und dann musste das Anziehen schnell gehen, damit wir nicht noch mehr zu spät kamen.

Dann ging es mir beim Anziehen eher um einen „speditiven Ablauf“ und so war dann auch mein Tonfall, meine Sprache eher nüchtern und fordernd.  

Ich fing an mir/uns in diesen Situationen mehr Zeit einzuplanen, bevor wir irgendwohin gingen. Die aufreibenden Reaktionen meines Sohnes blieben aus. Wir konnten entspannt und fröhlich aus dem Haus auf die Reise gehen. (K. Stamm)


Neue Wege gehen

Erfahrungsbericht einer Grossmutter: Über meine Kontaktnahme mit meinem Enkelkind Fabio, der ein aufgeweckter Junge ist und seit 8 Wochen den Kindergarten besucht. Zu Hause spricht er sehr deutlich und zusammenhängende Sätze. Als er dann von der Logopädin im Kindergarten geprüft wurde, antwortete er nur mit ja und nein. Weil Fabio bei ihm unbekannten Personen sich schüchtern verhält, und nur mit ja und nein antwortet, verordnete die Logopädin eine weitere Abklärung bei einem NHO Arzt .  

Zu diesem Zeitpunkt durfte ich bei dir das Tagesseminar „Innere Kommunikation mit Kindern“ besuchen und mit Fabio Kontakt aufnehmen. Er sagte mir, dass er in einem früheren Leben gestottert habe und deshalb oft gehänselt wurde. Um nicht wieder das gleiche erleben zu müssen, antworte er nur mit ja und nein. Sein Mami und sein Grossmami könnten ihm helfen. Heute hat sich alles zum Besten gewendet. Es ist für uns ein grosses Geschenk. Die Abklärung beim Arzt hat sich erübrigt. (R.A.) 


Aufmerksamkeit bewusst schenken

Eine Mutter ärgerte sich seit einiger Zeit über ihren Jungen am Mittagstisch. Die ganze Familie, Vater, Mutter und die beiden Kinder assen zusammen Mittag. Doch während des Essens wollte der Junge die gesamte Aufmerksamkeit aller am Tisch für sich, – ob das nun positiv oder negativ war. Es gab praktisch kein Mittagessen ohne Ärger und Diskussionen - ein gemeinsames gemütliches Beisammensein schien nicht möglich. Für die Mutter war diese Zeit sehr schwierig und sie empfand ihr Kind als schwierig und unberechenbar.

Als die Mutter den Jungen über innere Kommunikation fragte, warum er sich beim Mittagessen so aufführe, meinte das Kind: Ja Mami, das ist die einzige Zeit am Tag, wo mir keiner davon laufen kann, wenn ich etwas erzähle. Hier „müsst“ ihr mir zuhören.

Die Mutter war tief berührt, sie erkannte sofort, was ihr Kind damit meinte, was es ihr damit sagte wollte. Der Junge hatte von klein auf eine leichte Sprachschwierigkeit – er stotterte. Wenn er während des Tages anfing ihr etwas zu erzählen, lief sie ihm meistens während des Erzählens irgendwann davon oder war nicht wirklich mit ihrer ganzen Aufmerksamkeit bei ihm – durch das Stottern dauerte es ihr oft zu lange, bis er alles fertig erzählt hatte.

Ihr wurde bewusst, dass der Junge am Tisch, diese fehlende Zeit des Zuhörens und der Aufmerksamkeit für sich einforderte. Hier lief ihm keiner während des Erzählens weg.

Die Eltern veränderten ihr Verhalten gegenüber ihrem Sohn und nahmen sich ganz bewusst viel mehr Zeit für ihn. Sie liefen ihm nicht mehr davon, wenn er etwas erzählte.

Das Mittagessen entspannte sich schlagartig ab dem Zeitpunkt, ab welchem der Junge während des Tages mehr bewusste Aufmerksamkeit erhielt. (Claudia)